„Alles erscheint Natur,
so glücklich ist die Kunst versteckt“

Tradition und Geschichte

„Alles erscheint Natur, so glücklich ist die Kunst versteckt“, urteilte ein zeitgenössischer Gartentheoretiker seinerzeit über den Englischen Garten.
Angeregt vom Sozialreformer Graf Rumford und gefördert von den Wittelsbachern wurde der Englische Garten 1789 nach den Plänen von Friedrich Ludwig von Sckell angelegt.

Wie damals in England üblich, hielt er sich an die Regeln der Landschaftsmalerei und plante im „einfachen ungeschmückten Stil der Natur“. Noch heute ist die damalige Gestaltungsidee deutlich erkennbar: im Süden kunstvoll, im Norden eher naturnah. Klare Wegeführung, schwerpunktmäßig in nord-südlicher Richtung, wechselnde Ausblicke und der Eindruck großer Raumtiefe sind geschickt eingesetzte Stilmittel des Parkplaners.

Dass die zentrumsnahe Lage des Parks auch Begehrlichkeiten wecken würde, war dem Gartenplaner schon damals klar.:“Mögten doch einmal die Grenzen dieser schönen Anlagen, die leider schon mit so vielen gemeinen Bauten und hässlichen Einfassungen umgeben sind, mit ihren Bächen ruhig gelassen und nicht immer benaget, verunstaltet und herabgewürdiget werden.“ 1789 eröffnet, war der Englische Garten für die damals 40 000 Münchner der erste „Volksgarten“ – und das ist er heute für 1,6 Millionen Münchner und unzählige Gäste aus der ganzen Welt immer noch…

Mein Englischer Garten - Wiedervereinigung

Die Medaille zur Wiedervereinigung


Zum 200. Todestag Graf Rumfords, der als Initiator des Englischen Gartens gilt, widmete ihm das Münchner Stadtmuseum eine große Ausstellung. Anlass für die Stiftung Ein Englischer Garten eine Gedenkmedaille prägen zu lassen

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